only wet babies enjoy change

Veränderung hat mittlerweile einen negativen Beigeschmack. Sehr oft wird eine Veränderung mit Dingen verbunden, die man aufgeben muss. Aufgeben bedeutet für viele eine Verschlechterung der bisherigen Situation. Zumindest eine subjektiv empfundene Verschlechterung die im Kopf passiert. Niemand möchte auf etwas Schönes verzichten. Aber was ist etwas Schönes. Im emotionalen Empfinden ist es eine Gewohnheit, die passt. Oftmals sehr gut passt. Man ist zufrieden und weiß was einen erwartet. Diese Gewohnheiten geben Sicherheit und man kann sich orientieren.

Ist diese Zufriedenheit aber auch für andere o. k. ? Manchmal ja und manchmal nein. In vielen Fällen ist es nicht so. Ein Beispiel: 1 Stunde Mittagspause, acht Zigarettenpausen dann nachmittags Kaffee ist für viele Angestellte gut passend. Für den Chef aber nicht. Er möchte, dass mehr gearbeitet wird.

Was passiert, wenn diese Situation geändert wird. Es gibt Widerstand, Diskussionen und es kann zu Arbeitsverweigerung führen. Dies zwar nicht offen ausgesprochen, aber es gibt oft unausgesprochenen Widerstand. Und dann ist die Veränderung nicht nur für den Angestellten negativ, sondern auch für den Chef. Würde der Chef jetzt einen Angestellten doppelt so viel zahlen (ohne die Arbeitszeit zu verändern) wäre die Veränderung für den Empfänger positiv für den Arbeitgeber aber nicht so toll.

Das bedeutet:  Veränderung kann positive und negative Sichtweisen nach sich ziehen. Wie schaffe ich es nun Veränderungen gut umzusetzen. Aus meiner Sicht sind folgende Punkte hilfreich:

  1. Definiere die Veränderung. Und zwar ganz genau. Überlege für wen sie positiv und für wen sie negativ ist.
  1. Wenn es Personen gibt, für die es positive Aspekte gibt, binde sie in den Umsetzungsprozess ein.
  1. Suche positive Sichtweisen in der Situation. Was ist das Gute am Schlechten? Diese Suche ist oft nicht leicht. Ziehe einen anderen Rahmen um die Situation. Zum Beispiel: Normalerweise ist der Verlust von Kunden eine negative Veränderung. War dieser Kunde aber einer, der viel Arbeit gemacht hat und an dem du wenig bis gar nichts verdient hast, kannst diese Zeit für deine profitablen Kunden nutzen, oder einen ertragreichen neuen Kunden gewinnen.
  1. Kommuniziere die Veränderung klar und sachlich. Erkläre deine Gründe für die Entscheidung, und lass den Mitarbeitern Zeit die Botschaft zu verdauen. Du hast dich wahrscheinlich schon lange mit dem Thema beschäftigt, die für und wider abgewogen, und deine Entscheidung getroffen. Für die Mitarbeiter ist sie neu und unmittelbar. Erkläre Ihnen WARUM du so entschieden hast. Und welche Fakten dabei wichtig waren.
  1. Zeige Deinen Angestellten Möglichkeiten und positive Dinge. So haben Sie die Chance etwas daraus zu machen. Ein Beispiel: Vor vielen Jahren war der Stil im Skisprung anders als heute. Nur einer sprang den V-Stil. Jeder hat sich belustigt und den Stil abgelehnt. Die Wertungsnoten waren schlecht. Als aber der erste Trainer und der erste Athlet die Chancen erkannt haben, war es möglich diese vorher undenkbare Haltung zu seinem Vorteil zu nutzen. Mittlerweile gibt es keinen Skispringer, der noch den alten Stil praktiziert.
  1. Lobe und unterstütze alle Mitarbeiter, die bei der Veränderung mitgemacht haben, bzw. positiv eingestellt sind.
  1. Betrachte die Veränderung als Teil des Lebens. Wir verändern uns unzählige Male während jedes Tages. Wir stehen auf und bleiben nicht im Bett liegen. Wir sind in den unterschiedlichen Rollen unterwegs (mal als Mutter, mal als Firmeninhaber, usw.). All diese Dinge sind Veränderungen und viele davon sind gewollt und positiv.

Du wirst Veränderung brauchen, wenn du deine Wünsche umsetzen möchtest. Gehe es aktiv an.

„Veränderung ist geil“

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